Tour Eifel“ einmal ganz speziell!

ACLE und DFG  auf dem Weg von „Traditions et histoire à Cologne et aux environs“

 Zu unserer großen Freude kam eine Gruppe unserer Liller Freunde zum Advents-besuch am Wochenende des 9. bis 11. Dezember. Wir hatten das Glück, dass ein sehr schönes Konzert des WDR Sinfonieorchesters am Freitagabend stattfand und die Besucher somit Gelegenheit hatten den neuen Chef dieses guten Orchesters, den Finnen Jukka-Pekka Saraste zu erleben

 Am Samstagmorgen brachen wir dann mit dem Bus zu unserer „tour Eifel“ auf  wobei wir natürlich auch des großen Gustave Eiffel gedachten, es wurde zurückgeblickt auf die Vorneandertaler, auf die neolithischen Bandkeramikern, auf die Kelten, Römer, Germanen und auf die Rolle der Eifel in karolingischer Zeit. Das Wortspiel Eifel/Eiffel und der Charme der Matronen entzückten uns ebenso wie „la française eifeloise“, eine französische Stadtführerin in Bad Münstereifel, die uns wunderbar in ihr neue Heimat einführte.

 


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 Höhepunkt in der Eifel war der Besuch der Bruder-Klaus-Kapelle bei Wachendorf.

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La Chapelle a été érigée par l´architecte Suisse Peter Zumthor durant les années 2005 à 2007. Le maître de l´ouvrage de la Chapelle est la famille d´agriculteurs Trudel et Hermann-Josef Scheidtweiler. Celle-ci pleine de gratitude pour une vie bien accomplie et bien remplie, fit bâtir sur son propre champ une Chapelle qu´elle voua au Saint et Pacifiste Nikolaus von Flüe (Frère Klaus), patron protecteur du monde agricole et du Mouvement de Jeunesse Catholique, au sein desquels Hermann-Josef Scheidtweiler occupa durant de longues  années un poste de responsabilité à titre bénévole. La famille Scheidtweiler est entrée en contact avec Peter Zumthor à l´époque où celui-ci érigeait le Musée d´Art diocésain de Kolumba à Cologne.

 Nach einem Spaziergang durch das stimmungsvolle  weihnachtlich geschmückte Münstereifel genossen wir am Abend eine der besten Küchen der Eifel in der Münstereifeler „Steinsmühle“ mit landestypischen Gerichten, Burgunder von der Ahr und Riesling von der Mosel. Das war somit ein wortwahres „dé-jeuner“, wenn  auch im Kleid eines dîner.

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Ein friedlicher Sonntag rundete die Erlebnisse ab, indem uns zunächst unsere Mo-nika Loch durch das „Panoptikum“ (die Depotausstellung) im Wallraf-Richartz-Muse-um führte und Gelegenheit war, kurz auch die mittelalterliche Pracht dieses Muse-ums anzusehen. Ein Stadtspaziergang führte uns in die Arme und an die Futterkrippe unseres „kulinarischen Hirten“ Romain Wack, wo Aperitif und Abschiedsessen uns in heiterer Stimmung fanden und Gelegenheit war, die Unternehmungen für 2012 zu besprechen.

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Text: Haye Roth und Gudrun Bießmann
Fotos: Odile Liedgens und Karin Hammer