Informationsabend bei den Schwestern und Brüdern der Gemeinschaften von Jerusalem am 4.12.2009 in Groß St. Martin

 Am 4.12.2009 konnten interessierte Mitglieder der DFG sich über die seit dem 18.4.2009 in Köln niedergelassenen Gemeinschaften informieren.

Eine Schwester und ein Bruder gaben ausführlich Auskunft über ihre Gemeinschaften, die getrennt leben, aber gemeinschaftlich beten und Liturgie feiern.

Sie wurden 1975 von Bruder Pierre Marie Delfieux in Paris gegründet. Sein Ziel war es, die Spiritualität der Einsamkeit der Wüste, wie sie von dem Mönch Charles de Foucauld unter den Tuaregs gelebt wurde, in die Herzen der Großstädte zu tragen.

Die Ordensregel „ Livre de vie“ wurde 1978 verfasst.

Die Gemeinschaften von Jerusalem sind ihren Ordensaufgaben verpflichtet; sie haben nicht den Auftrag, Pfarreien pastoral zu versorgen.

Der Orden hat Niederlassungen in Belgien, Frankreich, Italien, Kanada und Deutschland, mit wachsender Niederlassungsfrequenz; die Mitglieder stammen aus 30 verschiedenen Ländern.

Die relativ jungen Ordensgemeinschaften zeichnen sich dadurch aus, dass viele junge Menschen sich zum Eintritt entscheiden; das Durchschnittsalter beträgt 35 Jahre.

Neue Niederlassungen werden nicht auf eigene Initiative hin vorgenommen, sondern durch den Ruf eines Ortsbischofs, der sie bittet, in seinem Verantwortungsbereich Hilfe zu leisten.

Der Abend war für die Zuhörer sehr informativ, aber auch die Ordensangehörigen zeigten sich sehr interessiert an der Satzung und Zielrichtung der DFG Köln.

Werner Simon