Freundschaft mit Lehmbruck und Haniel

 Fast ein historisches Datum – 11.02.2011 – an dem die DFG Köln  auf Einladung der DFG Duisburg einen Ausflug  zum Lehmbruck-Museum, zum firmengeschichtlichen Museum Haniel und zum Landschaftspark Duisburg-Nord mit dem stillgelegten Hüttenwerk machte.

 Wilhelm Lehmbrucks bildhauerisches Werk, er arbeitete von 1910-1916 in Paris, das  sich hauptsächlich um den menschlichen Körper dreht und sowohl vom Naturalismus als auch vom Expressionismus beeinflusst ist, wurde uns in kompetenter und  einfühlsamer Weise in einer Führung durch das beeindruckende Museum, das auf mehreren Galerie-Ebenen um ein offenes zentrales Atrium gestaltet ist, nahe gebracht. 

P1130807IMG_0532

Nach einer kurzen Erholungspause mit Kaffee und Kuchen im nahe gelegen Bistro wurden wir im „Packhaus für Kolonialwaren aus Holland“, dem ursprünglichen Wohnsitz der Familie Haniel und gleichzeitig der  Keimzelle der Firma Haniel empfangen. Am 10.2.1736, also am Tag unseres Besuches vor 255 Jahren und 1 Tag, wurde das Unternehmen gegründet und ist bis heute in Besitz der Familie. Man weiß nicht, ob die Geschichte der Familie oder die der eng damit verbundenen Firma interessanter ist. Die Identifikation unserer Führer mit  dem Konzern Haniel und die Begeisterung mit der sie uns durch das Haus führten, vermochte auch uns Besucher in ihren Bann zu ziehen  Selbst französische Bezüge einiger Familienmitglieder ließen sich im Lauf der Firmengeschichte nachweisen.

P1130852IMG_0537

 Im historischen Speicher unter dem Dachgeschoss des Packhauses ließen wir zusammen mit den Freunden der DFG Duisburg den Tag beim Königs-Pils, anderen Getränken und Schnittchen ausklingen.

P1130882P1130889

 Auf der Rückfahrt  zeigte uns bei einem  kurzen Stopp im Landschaftspark Duisburg Nord die kundige Fremdenführerin der DFG Duisburg wie romantisch ein am Abend beleuchtetes Hüttenwerk aussehen kann, ein Grund bei Tage wiederzukommen und die Besonderheiten von Duisburg zu entdecken. 

 Gudrun Bießmann