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07.10.10 Vortrag über Claude Monet PDF  | Drucken |

Vortrag

Claude Monet

(1840-1926)

Referent: Dr. Philipp Horst

 7. Oktober 2010, 19:30 h

 Institut Français Sachsenring 77, 50677 Köln

Der französische Maler war Mitbegründer und zugleich Hauptvertreter des Impressionismus. Der Begriff dieser Kunstrichtung wurde aufgrund seines Bildes "Impression, soleil levant" auf der ersten Impressionisten-Ausstellung 1874 in Paris geschaffen, nach dem Claude Oscar Monet als so genannter "Impressionist" verspottet wurde. Ende der 1860er Jahre schuf Monet zusammen mit Renoir in La Grenouillère die ersten Impressionismus-Werke, wie zum Beispiel das Bild mit dem gleichnamigen Titel "La Grenouillère". Ab 1890 analysierte er die Abhängigkeit der Formen und Farben von Licht-, Luft- und Zeitverhältnissen in Bildfolgen. Berühmt wurde Monets Spätwerk, die Seerosen-Motive, die die Elemente des Expressionismus vorwegnahmen.

 Die Bilder des Franzosen sind verdichtete Momentaufnahmen intensiver Naturbeobachtung, gleichzeitig aber auch malierischere Meilensteine auf dem Weg in das 20.Jahrhundert. Dimensionen und Perspektiven geraten aus dem Gleichgewicht, eine getreue Maßstäblichkeit ist in diesen Bildern nicht mehr festzustellen.

 Das Von der Heydt Museum in Wuppertal zeigte mit „Claude Monet“ eine der herausragendsten Ausstellungen des vergangenen Jahres. Leider war es der DFG nicht gelungen, Karten für eine Führung zu bekommen. Umso mehr freuen wir uns, dass sich Herr Dr. Philipp Horst, Leiter der Kunstseminare am Von der Heydt Museum, bereit erklärt hat, uns das Konzept der Ausstellung zu erläutern und nachträglich anhand einer Fotopräsentation einen umfassenden Blick auf den kreativen Geist eines der größten französischen Maler zu ermöglichen.

 Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 Barbara Kosch

 
25.09.10 Theaterbesuch: Hilda von Marie NDiaye PDF  | Drucken |

Einladung ins Theater

zu

Hilda

von Marie NDiaye

Zeit:    Samstag, den 25. September 2010

Ort:     Theater Tiefrot

            Dagobertstr. 32, Köln 50668, Tel. 46 00 911

            Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

            www.theater-tiefrot.de

Begin: 20.30

            Im Anschluss an die Vorstellung Diskussion

Gruppenpreis für DFG:  12 € (Anmeldung erbeten)

Wir haben für diesen Abend für Sie einen Kontingent von 20 Karten reserviert. Weitere Termine: 22., 24., 29. September

Parkmöglichkeit: Code für Tiefgarage an Hotel Hopper-Rezeption erfragen

Dem Theater Tiefrot ist es glücklicherweise gelungen, ein frühes Stück der diesjährigen Prix Goncourt-Preisträgerin Marie NDiaye auf die Bühne zu bringen. (Der Cercle Littéraire hat den Roman „Trois femmes puissantes“ besprochen!).

Zum Stück: Madame Lemarchand sucht ein neues Dienstmädchen, das zeitlich flexibel, jederzeit verfügbar, anspruchslos und hart im Nehmen ist, aber auch feinsinnig, bildschön, ernsthaft, reinlich und gepflegt sein soll: der Herrin ergeben bis zur Unterwürfigkeit, ein waches politisches Bewusstsein soll sie besitzen, möglichst „links“ wie Madame – und Französin soll sie sein.

Hilda heißt die ersehnte Frau, die Madame dem Ehemann Frank „abkaufen“ will, doch die Titelheldin tritt in dem Stück niemals auf: sie bleibt ein Hirngespinst, ein unsichtbares Objekt der Begierde. Lemarchand, die in Wohlstand und Langeweile dahinvegetiert, hat es auf Hilda abgesehen, weil diese genau das verkörpert, was Madame sich wünscht: ein „gutes kleines Leben“. Sie macht aus Hilda ein willenloses Schattenwesen, hält sie von ihrer Familie fern und saugt ihr schließlich wie eine Vampyrette den letzten Tropfen Leben aus.

Die junge Französin Marie NDiaye definiert in ihrem ersten Stück (Uraufführung 2002) Liebe als Unterform einer ökonomischen Geschäftsbeziehung. Die Obsession bleibt, das Objekt ist austauschbar – eine Form von kapitalistischem Kannibalismus, eine moderne Sklavenhaltergeschichte und eine Paraphrase auf den frühen Jean Genet die „Zofen“, nur unter umgekehrten Vorzeichen.

Wir freuen uns auf ihren Besuch

Edda Koch


 
19.09.10 Ciné-Club: Oscar et la dame en rose PDF  | Drucken |

Chers amis du Ciné-Club du dimanche:

Wir zeigen
am Sonntag, dem 19. September um 16.30 Uhr



„Oscar et la dame en rose“

Frankreich/Belgien 2009, 85 min.

Regie: Eric-Emmanuel Schmitt

Mit Michèle Laroque, Max von Sydow, Amir

 Cinénova Arthouse-Center

Herbrandstrasse 11, Köln-Ehrenfeld

Parkhaus in unmittelbarer Nähe

KVB 3/4/13, Haltestelle Ehrenfeldgürtel/Venloerstrasse

Eintritt: 6,50 Euro

 Zum Regisseur: Mit diesem Film liefert Eric-Emmanuel Schmitt nach „Odette Toulemonde“ seine zweite Regiearbeit. „Oscar et la dame en rose“ war nach „Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran“ sein zweiter Roman.

 Zum Film: Es ist zunächst eine traurige Geschichte. Oscar ist ein kleiner Junge, der an Leukämie erkrankt ist und nur noch kurze Zeit zu leben hat. Für den Jungen ist die Tatsache, dass er sterben muss, weniger schlimm als das Verhalten der Menschen um ihn herum, besonders das seiner Eltern, die nicht wissen, wie sie mir ihrem Sohn umgehen sollen. Nur eine alte Dame versteht es, Oscar ein intensives Erleben seiner verbleibenden Zeit zu ermöglichen.  Es gelingt dabei Eric Emmanuel Schmitt beim Roman wie beim Film, eine eindrucksvolle Atmosphäre zu schaffen, ohne in Sentimentalität zu verfallen. Die Idee, bei der Verfilmung aus der alten Dame eine unbekümmerte, burschikose Frau zu machen und die Rolle mit Michèle Laroque zu besetzen, in Frankreich als Komödien-Darstellerin bekannt („Enfin veuve“), gibt eine weitere Möglichkeit, aus dem traurigen Thema eine lebensbejahende Parabel zu machen. Der Ton ist stets geistreich, humorvoll und spannend und es ist letztlich eine Hymne an die Freundschaft, voller Fantasie und Humor.

 Wie immer bei Filmen dessen Hauptfigur ein Kind ist, ist die Auswahl des Darstellers für diese Rolle von besonders entscheidender Bedeutung für das Gelingen und die Glaubwürdigkeit des Filmes (zur Erinnerung: „Le papillon“  und kürzlich  „Versailles“). Der kleine Amir wird Sie ebenfalls voll für sich einnehmen.

 Wir freuen uns mit Ihnen auf diesen Auftakt der Kino-Herbstsaison.

 Bis dahin, amicalement: Françoise Schaeffer-Reuter und Edda Koch

 


 
Das neue Halbjahresprogramm 2. Hälfte 2010 ist da! PDF  | Drucken |

Liebe Mitglieder, chers amis,

 das nächste Halbjahresprogramm, das nach den Ferien im August mit dem Monat September beginnt, bringt eine Vielzahl von Aktivitäten, die hoffentlich Ihre Zustimmung finden. Die Vorträge haben wir auf die Probleme der aktuellen öffentlichen Diskussion abgestimmt: Elternschaft und Arbeit sowie Finanzkrise und ihre Auswirkung. In Vorbereitung ist noch das Thema Energie. Dabei werden jeweils die manchmal andersartigen Lösungen in Deutschland und Frankreich diskutiert. Mit dem Vortrag zu Monet soll der Glanz der letztjährigen Wuppertaler Monet-Ausstellung in Köln noch einmal aufleuchten.

Kunst und Museum, Theater und Literatur, Sport und Geselligkeit, Wissenschaft, Film und Presse sind die weiteren Bereiche, auf die wir Ihr Interesse in den nächsten Monaten lenken. Im Hintergrund lebt mit bewundernswerter Kontinuität der Kochclub der DFG Köln, der sicher das eine oder andere neue Mitglied verträgt.

Wir können davon ausgehen, dass die Reisezeit wieder viele neue Eindrücke aus Frankreich nach Köln brachte. Der Stammtisch gibt die Möglichkeit, sie zu kommentieren und erlebbar zu machen. Der Cercle littéraire lädt Sie zur vorbereitenden Lektüre ein. Thema der Veranstaltung im November ist Amin Maalouf, Les échelles du Levant (Le livre de poche 14424). Das Taschenbuch ist für etwa 5,00 € im Handel erwerbbar und wird hoffentlich eine lebhafte Debatte auslösen.

 Der Vorstand wünscht Ihnen Freude an den Veranstaltungen, sich selbst die Bestätigung seiner Bemühungen durch zahlreiches Erscheinen seiner Mitglieder.

  Köln am 31. 08. 2010                                                    

                                                                                         Prof. Dr. Helmut Siepmann

                                                                                         Erster Vorsitzender der DFG Köln

Um das detaillierte Programm lesen zu können,  klicken Sie im Menu PROGRAMM an! 

 


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